I – 4 Reise durch Italien

In den Dolomiten war das Wetter nicht so toll. Für zwei Touren beim Schlern hat es gereicht,

aber es wurde immer kälter und regnerisch. Da hab ich mich gen Süden aufgemacht.

Bei einem Zwischenstop im schönen Lazise am Gardasee konnte ich feststellen, dass da die Münchner übers Wochenende hinfahren. Schon nicht schlecht.

Dann gings gleich über Mantau nach Parma. Schöne Altstadt, prima Pizza, aber Straßenübernachtung geboten mangels schöner Stellplätze.

Es ging direkt weiter über die Toskana zum wunderschönen Tarotgarten von Niki St Phalle bei Capialbo. Einfach zauberhaft! Allein dafür hat sich die Reise gelohnt!

Wegen der Sehnsucht nach höheren Temperaturen schloss ich in der Nähe zwei Strandtage ein (wollte zwar schon nach einem Tag weiter, hatte aber dann eine Reifenpanne; das Beheben kostete ein paar Stunden).

Und da ich da schon kurz vor Rom war, habe ich dort noch zwei Nächte logiert und das typische Touristen-Kulturprogramm absolviert (schon irre, was sich die mächtigen Kaiser und Päpste da so alles zusammengesammelt haben). Die Altstadt von Rom ist schön, wenn auch recht dunkel am Abend, und sehr überlaufen.

Nach der Stadt hat es mich wieder in die Berge gezogen. Sehr empfehlenswert finde ich die Kapelle Sacro Speco bei Subiaco. Die wurde um die Grotte herumgebaut, in der der heilige Benedikt die drei ersten Jahre als Mönch wohnte und predigte. Wirklich toll mehrgeschossing in den Fels integriert.

In der Nähe habe ich ganz allein auf dem Parkplatz des Wallfahrtorts Vallepietra übernachtet, mit traumhaftem Bergpanorama. Hier oben ist nachts schon kalt, so dass ich auch mal die Heizung anmachen musste 😉

Hier ließ sich auch eine schöne Wanderung unternehmen, bei der man überall Pferden begegnete.

In der nächsten Nacht war ich dort nicht allein, da trieb sich noch Volk rum. Ein Umstand, den am nächsten Morgen auch die Carabinieri interessierte. Womöglich haben die Leute einen der letzten Buden ausgeräumt, die rund um die Wallfahrtskirche aufgestellt sind.

Ralf